Schäfchenwolkenträume

Ich hab sie auch. Doch ich sitz' im Nichts. Leer, leerer, Nichts. Also will ich schreiben. Für mich, für euch - egal. Lest's oder lest's nicht.

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Standort: zürich, Switzerland

Mittwoch, 21. September 2011

Stimmungsträume

Endlich, endlich hab ichs geschafft. Alles ist besser. Alles nicht mehr so hoffnungslos. Jetzt hab ich etwas dafür getan, ich stehe nicht mehr nur rum und schau zu, wie das Leben an mir vorbei rinnt, wie Er an mir vorbei läuft. Nein, jetzt hab ich erwas  getan, bin aktiv geworden. Na gut kleine Schritte, aber was solls! Besser kleine, als keine.

Gedanken knistern, Worte sprudenl, Augen glänzen.
Glänzen, leuchten, verblassen.
Weinen.

Die Wahrheit prasselt wie heftiger Regen hinunter. Nein, kein Regen, Hagel.
Was, wenn Er 's gar nicht gesehen hat? Wenn alles um sonst war? Tränen, Stimmen, Donner.
Was soll das schon gebracht haben? Ein kleiner Blick, na und? Was ist das schon?

Hoffnung ist super. Sagen alle. Doch wenn du hoffst und du dann erreichst, fällst du bloss wieder, weil du merkst, alles hat nichts gebracht. Schlussendlich scheiterst du. Na klar, Hoffnung ist gut, man kann sich an ihr festhalten, sie kann das letzte sein, was man hat und das einzige, was einem noch wach hält, doch wenn man hofft, wünscht, erreicht, oder denkt, dass man erreicht, holt die Wahrheit einem ja doch wieder ein und man merkt, dass alles nichts gebracht hat. Dann zerrt sie an dir und reisst dich in Stücke, immer kleiner.

Blicke.
Auch nicht besser als Augen, die auf dem Boden kleben.

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